Veganer Apfelkuchen

Wie versprochen, gibt es natürlich noch das zweite Rezept mit den frisch gepflückten Caputher Äpfeln – Und zwar meinen absoluten Lieblings-Apfelkuchen, den ich mit vielen Erinnerungen aus meiner Kindheit verbinde. Meine Mutter hat ihn oft, auch mit uns zusammen, gebacken. Ich weiß noch, wie sehr ich mich immer gefreut habe, wenn es den Kuchen geben sollte. Ich nach dem Rezept in dem Backbuch suchen durfte, das mit der Zeit immer benutzter aussah, und wir mit dem Backen (meist blieb es nicht bei einem Kuchen) anfingen.

Meine Version dieses Apfelkuchens ist vegan (zufällig) und (fast) ohne raffinierten Zucker (beabsichtigt) ist.

Warum ohne den bekannten Haushaltszucker?

Ganz einfach: Als ich meinem Bruder erzählte, das und was ich backen möchte, fragte er sofort, ob ich den Kuchen auch ohne Zucker machen könnte, damit er auch ein Stück essen kann. Mein Bruder verzichtet nämlich momentan auf weißen Zucker, also den raffinierten Industrie-Zucker, den man überall kaufen kann und der in vielen Lebensmitteln enthalten sind. Mir viel aber gleich eine super Alternative ein, die dem Geschmack keinen Abbruch tuen würde: Kokosblütenzucker, der aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt wird. Dieser entwickelt sich langsam, aber sicher, zu einer immer beliebteren Alternative zum handelsüblichen Haushaltszucker. Zudem ist er ein sehr nährstoffreiches Süssungsmittel, mit kräftigem, caramelligem Geschmack. Perfekt also für meinen Apfelkuchen.

Mein Bruder war übrigens total überrascht von dem Geschmack, denn er hätte gedacht, dass durch den Verzicht von weißem Zucker der Geschmack leiden würde und er bisschen fad schmecken würde. War aber absolut nicht der Fall. Ein saftiger und leckerer Kuchen war das Ergebnis. Ich kann euch also allen nur empfehlen, auch einmal mit Zucker-Alternativen zu experimentieren. Es lohnt sich.

Und ja, ich habe durch die Verwendung des Puderzuckers ein wenig geschummelt. Fürs nächste Mal „Backen ohne raffinierten Zucker“ suche ich mir eine „gesunde“ Alternative, versprochen.

Apfelkuchen (vegan)
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Portionen Vorbereitung
16 Portionen 30 Minuten
Wartezeit
30 Minuten
Portionen Vorbereitung
16 Portionen 30 Minuten
Wartezeit
30 Minuten
Apfelkuchen (vegan)
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16 Portionen 30 Minuten
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30 Minuten
Portionen Vorbereitung
16 Portionen 30 Minuten
Wartezeit
30 Minuten
Zutaten
Zutaten für den Boden
Zutaten für die Füllung
Zutaten für die Glasur
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Das Mehl mit dem Backpulver sieben. Mit der Margarine, dem Kokosblütenzucker, dem Salz und der Hafermilch verkneten. Den Teig zugedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Die Äpfel schalen und als Ganzes belassen. Bis auf das Kerngehäuse herunter raspeln. Verwendet man den gesamten Apfel beim Reiben, vermeidet man auf wunderbare Weise, sich an der Raspel zu schneiden. Mit Zitronensaft und -schale, dem Kokosblütenzucker, dem Zimt und den gemahlenen Haselnüssen mischen. Den Backofen auf 200 - 220 Grad vorheizen.
  3. Drei Viertel des Teiges ausrollen und Boden sowie Rand des Backblechs damit auslegen. Die restlichen gemahlenen Haselnüsse (50 Gramm) auf dem Teig verteilen. Anschließend die Apfelmischung darauf verstreichen.
  4. Den restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden und als Gitter über den Kuchen legen. In den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene für 30 Minuten backen.
  5. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Das Teiggitter mit der erhitzten Aprikosenmarmelade bestreichen. Den Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen und das Gitter glasieren.
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