Paleo Schokoladen-Tarte (vegan und glutenfrei)

Sicherlich habt ihr schon mitbekommen, dass ich sehr gerne experimentiere und neue Rezepte ausprobiere. Egal ob zuckerfrei, glutenfrei, vegan oder eben Paleo. Ich bin wirklich sehr offen, was andere Ernährungsformen anbelangt, da ich es als große Bereicherung ansehe. So kam es, dass ich für eine Freundin, die sich Paleo ernährt, einen Paleo-Kuchen zu ihrem Geburtstag machen wollte und mich vorab intensiv damit auseinander setzte, was hierbei erlaubt ist oder eben auch nicht. Ich habe ja schon öfter mal mein Paleo-Müsli gemacht, aber das Backen ist dann doch noch einmal eine andere Geschichte, da bei der Paleo-Ernährung u.a. auf Zucker und Getreideprodukte verzichtet wird. Aber gut: Challenge accepted dachte ich mir. Vor allem, da sie mich schon gefragt hatte, ob wir nicht einmal einen Paleo-Kuchen gemeinsam backen könnten. Da wollte ich zu ihrer Feier unbedingt einen ersten Versuch zeigen (wobei das ja immer ein klein wenig Druck bedeutet, wenn das Werk auch anderen präsentiert wird). Aus meiner Zubereitung von Paleo Pancakes wusste ich bereits, dass Mandelmehl und Kokos ohne Probleme verwendet werden dürfen, gleiches gilt für natürliche Süße (natürlich in geringem Maße) und Kokosöl. Also stand der Boden für meine Tarte bereits fest. Bei meiner Recherche fand ich dann noch DAS perfekte Rezept für meine Füllung und so stand die Idee für meine Paleo Schokoladen-Tarte. Das Rezept entsprach auch am ehesten meinen Vorstellungen für einen Geburtstagskuchen 🙂

Zunächst schreckte mich aber ehrlich gesagt die Verwendung von Avocado in einem Kuchen ab, auch wenn ich Avocados einfach liebe. Ein Überbleibsel aus unseren Urlauben in Südafrika und Ägypten, wo es die besten Avocados der Welt gibt, zum Reinlegen lecker. Und lasst euch sagen: Welch Überraschung war es beim ersten Bissen in das Tarte-Stück. So schokoladig, samtig und unbeschreiblich gut. Schmeckte null nach Avocado, sondern wirklich so, als ob ich Schokolade pur dafür verwendet hätte. Ein klein wenig mächtig ist diese Paleo Schokoladen-Tarte schon, aber man soll ja auch nicht den ganzen Kuchen auf einmal essen.

Probiert dieses Rezept unbedingt einmal aus – es lohnt sich! Geeignet ist sie übrigens auch für Veganer und diejenigen, die sich glutenfrei ernähren müssen.

Paleo Schokoladen-Tarte
Paleo Schokoladen-Tarte
Print Recipe
Portionen Vorbereitung
8 Portionen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10-12 Minuten 1,5 Stunden
Portionen Vorbereitung
8 Portionen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10-12 Minuten 1,5 Stunden
Paleo Schokoladen-Tarte
Paleo Schokoladen-Tarte
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Portionen Vorbereitung
8 Portionen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10-12 Minuten 1,5 Stunden
Portionen Vorbereitung
8 Portionen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10-12 Minuten 1,5 Stunden
Zutaten
Zutaten für den Boden
Zutaten für die Dekoration
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Den Rost auf die mittlere Schienen schieben. Eine 20cm Springform mit etwas geschmolzenem Kokosöl einfetten. Beiseite stellen.
  2. Kokosraspeln, Mandelmehl und Salz in einen Food Processor geben. Für ca. 30 Sekunden pulsieren, bis die Mischung sich zu mittelgroßen Krümeln geformt hat. Dann den Ahorn-Sirup und das Kokosöl hinzugeben und noch einmal alles vermengen, bis die Mischung wie grobkörniger Sand aussieht, ca. 30 Sekunden.
  3. Die Kokos-Mandel-Mischung in die vorbereitete Springform geben. Vorsichtig auf dem Boden verteilen, bis eine glatte Fläche entstanden ist. Die Mischung dabei zu einem kleinen Rand hochziehen. Sind die Krümel gleichmäßig verteilt, werden sie noch einmal mit einer Tasse herunter gepresst. Diese muss eventuell mit einem Kokosöl eingefettet werden, damit die Krümel nicht daran festkleben.
  4. Den Boden für ca. 10-12 Minuten backen (abhängig vom Backofen), bis er eine leichte, goldene Farbe angenommen hat. Die Form aus dem Backofen nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen. Im Anschluß für 15 Minuten in den Eisschrank stellen bis der Boden komplett abgekühlt ist.
  5. Während der Boden im Eisschrank abkühlt, kann schon die Schokoladen-Füllung zubereitet werden. Dafür alle Zutaten in den Food Processor geben und so lange vermengen, bis die Mischung schön glatt und ohne Stückchen ist, das dauert ca. 2 Minuten. Vermutlich muss nach der Hälfte der Zeit die Mischung vom Rand herunter gestrichen werden.
  6. Die Schokoladen-Füllung auf den abgekühlten Boden geben und glatt streichen. Die Tarte in den Kühlschrank stellen und für mindestens 1 Stunde kühlen.
  7. Die Tarte schmeckt am gleichen Tag am besten, da der Boden dann noch schön knusprig ist.
Rezept Hinweise

Wenn fast reife Avocados verwendet werden, schmeckt die Tarte nicht nach Avocado. Reifere Avocados haben einen intensiveren Geschmack, also sollten diese am besten nicht verwendet werden. Zu hart sollten die Avocados allerdings auch nicht sein, da sie dann zu keiner geschmeidigen Füllung verarbeitet werden können. Die perfekte Avocado gibt bei Druck nur ein klein wenig nach.

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