Kirsch-Streuselkuchen

Gestern habe ich gemeinsam mit einer Freundin gebacken. Ich hatte vorab überlegt, welchen Kuchen wir backen könnten und mir fiel recht schnell ein ganz besonderer Kuchen ein, den ich euch schon lange „vorstellen“ wollte. Denn es gibt ein paar Kuchen, die ich mit meiner Kindheit und dem gemeinsamen Backen mit meiner Mama verbinde. Und dazu gehört eindeutig auch dieser Kirsch-Streuselkuchen. Ich freue mich total, dass ich ihr Rezept mit euch teilen „darf“, denn er ist einfach unfassbar lecker und für mich wirklich der Weltbeste Kirsch-Streusel-Kuchen.

Zu den meisten Anlässen, ob es nun Grillen im Garten, Geburtstage oder Sportveranstaltungen waren, der Kirsch-Streusel-Kuchen (manchmal auch einfach nur als Streusel-Kuchen) war immer am Start und oft genug sogar auf ausdrücklichen Wunsch aller Beteiligten. Und noch heute ist das so. Ratzefatz ist der Kuchen weg, sobald er auf den Tisch gestellt wird. Ich glaube das liegt auch eindeutig mit an den leckeren Streuseln (meine Mutter benutzt die anderthalb bis zweifache Menge an Streuseln), die in einer schönen dicken Schicht auf den Kirschen liegen.

Seit dem 19. Jahrhundert gehört dieser Klassiker zu den bekanntesten hausgebackenen Kuchen. Der klassische Streusel-Kuchen wird ja meist mit einem Hefeteig zubereitet. Ich finde den Quark-Öl-Teig, den meine Mama verwendet, aber sehr viel leckerer, da weniger trocken. Wenn dann noch Obst, seien es Kirschen oder Äpfel, dazukommt… Für mich muss ein „perfekter“ Streusel-Kuchen einfach eine Kombination aus saftigem Boden und knackigen Streuseln sein, deshalb mag ich auch oftmals die gekauften Kuchen nicht, den meistens mag ich irgendwas daran nicht. Entweder ist wirklich der Boden zu trocken, die Streusel zu wenig oder diese nicht geschmackvoll genug. Aber wie so oft ist selbst gebackener eh am besten.

Kirsch-Streuselkuchen

Frisch aus dem Ofen ist er übrigens am leckersten (wie ihr auf dem Foto sehen könnt). Sollten aber doch einmal ein paar Stückchen übrig bleiben, könnt ihr diese ohne Probleme einfrieren. Dann entweder langsam auftauen lassen oder im Backofen noch einmal kurz aufbacken. Ich bin gespannt, wie er euch schmeckt 🙂 Viel Spaß beim Ausprobieren.

Kirsch-Streusel-Kuchen
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Portionen Vorbereitung
20 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20-25 Minuten
Portionen Vorbereitung
20 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20-25 Minuten
Kirsch-Streusel-Kuchen
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Portionen Vorbereitung
20 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20-25 Minuten
Portionen Vorbereitung
20 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20-25 Minuten
Zutaten
Zutaten für den Belag
Zutaten für die Streusel
Portionen: Portionen
Anleitungen
Zubereitung des Bodens
  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Butter, Quark, Öl, Milch, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale mit dem Handmixer glattrühren.
  3. Mehl und Backpulver mischen und darüber sieben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig rechteckig ausrollen und auf das Backblech legen. Die Kirschen darauf verteilen.
Zubereitung der Streusel
  1. Alle Zutaten miteinander vermischen, so dass krümelige Streusel entstehen. Gleichmäßig auf den Kirschen verteilen und das Blech in den Backofen schieben. Für 20-25 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun geworden sind.
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2 thoughts on “Kirsch-Streuselkuchen

  1. Hallo Caro,
    ich mache den Kirsch-Streuselkuchen zum ersten Mal.
    Ich habe mir gerade noch einmal die Bilder angeguckt, von den Streuseln, beim zweiten Bild sieht es aus als wären da Haferflocken in der Rührschüssel, aber im Rezept steht nichts. Meine Streusel sind auch nicht so toll geworden, hoffe nur das der Kuchen trotzdem was wird und schmeckt.
    Wenn da doch Haferflocken hineingehören, bitte in der Zutatenliste ergänzen, Danke.
    Schöne Website und tolle Rezepte, mach weiter so.

    Schöne Grüße
    Susanne

    1. Liebe Susanne,

      danke Dir für den Hinweise. Ich hatte den Kuchen bei einer Freundin gebacken, Haferflocken verwendet (weil sie weniger Mehl da hatte, als benötigt) und dann ein Foto gemacht – was vielleicht ein wenig „verwirrend“ ist. In das Originalrezept, wie geschrieben, gehören aber keine Haferflocken rein. Persönlich finde ich es aber ganz lecker mit den Flocken, weil sie noch einen schönen Crunch geben.
      Ich hoffe, der Kuchen ist trotzdem gelungen und schmeckte dann auch?

      Sonnige Grüße aus Berlin. Caro

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